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Weltspartag: Wie viel haben Österreicher am Girokonto?

durchblicker Redaktion

28.10.2019

3 min

Drei übereinander liegende Kreditkarten in verschiedenen Blautönen mit sichtbaren Chip und teilweise sichtbaren Kartennummern. Die obere Karte zeigt leicht verschwommenen Lichteffekt auf der linken Seite.

Foto: Teerasak Ladnongkhun/shutterstock.com

Wie viel Geld am Monatsende am Girokonto liegt, spielt eine große Rolle für die Kosten – denn das eigene Konto zu überziehen, kann richtig teuer kommen: Je nach Bank und Tarif schwanken die Gebühren für überzogene Konten um bis zu 250 Euro pro Jahr. Auch wer im Plus ist, sollte genauer hinsehen, um sich hohe Kontogebühren zu sparen. Aber wie sehen die Girokonten der Österreicherinnen und Österreicher aktuell aus und was gibt es je nach finanzieller Situation zu beachten?

Nicht nur die Zinsflaute trübt die Sparfreude der Österreicherinnen und Österreicher am diesjährigen Weltspartag. Nach unserer aktuellen Erhebung haben immer weniger Leute Spielraum am Konto, um am Ende des Monats Geld auf die Seite zu legen. Auf ein heimisches Girokonto fließen demnach im Durchschnitt aktuell monatlich 1.523 Euro. Nur knapp zehn Prozent gehen davon aus, dass sie am Monatsende noch Geld auf dem Konto haben, ergab unsere Auswertung von rund 90.000 Vergleichsdaten der vergangenen zwölf Monate.

Die meisten gehen bei der Suche nach einem passenden Girokonto davon aus, dass ihr Konto zu Monatsende bei plus/minus null zu liegen kommt. Nur 9,9 Prozent rechnen mit einem Guthaben. Gleichzeitig gehen aber auch die wenigsten davon aus, dass sie ihr Konto überziehen. Tatsache ist jedoch, dass laut Daten der Nationalbank 20,6 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher unbesicherte Kredite am Laufen haben – und das sind größtenteils überzogene Konten. Wir empfehlen daher, das Konto genau im Blick zu haben, um realistisch mögliche Überziehungen einzuschätzen und das passende Konto für den eigenen Bedarf auszuwählen. Wie viel Geld am Monatsende am Girokonto liegt, spielt nämlich eine große Rolle für die Kosten.

Wer überzieht, zahlt je nach Bank zwischen 6,625 und 13,25 Prozent Zinsen

Gerade bei den Überziehungskosten gibt es laut unserem Online-Vergleich für Girokonten zwischen den Banken große Unterschiede. Wer sein Konto überzieht, geht im Durchschnitt davon aus, dass sein Konto am Ende des Monats mit rund 1.690 Euro im Minus liegt. Je nach Bank schwanken die Kosten für ein solches Konto inklusive Überziehungszinsen pro Jahr zwischen 88 und 339 Euro. Denn während die Haben-Zinsen derzeit nur im Promille-Bereich schwanken, unterscheiden sich die Angebote bei den Soll-Zinsen mit 6,625 bis 13,25 Prozent stark.

Auch ohne Überziehung große Kostenunterschiede: Bis zu 200 Euro sparen

Doch auch, wer stets ein Guthaben auf seinem Konto hat, sollte genau auf seine Gebühren achten. Aktuell erwarten jene durchblicker-Nutzer, die am Ende des Monats mit einem positiven Saldo rechnen, einen monatlichen Kontotiefststand von durchschnittlich 1.879 Euro – dafür bekommen sie aber aufgrund der aktuellen Zinsflaute defacto 0 Prozent Sparzinsen. Wo die Banken noch Zinsen zahlen, fressen die Kontogebühren diese wieder auf. Tatsächlich sind deshalb Direktbanken im Augenblick die beste Wahl – diese zahlen derzeit zwar praktisch keine Sparzinsen, verrechnen dafür aber auch keine Kontogebühren. Andernorts zahlt man je nach Bank hingegen für die Kontoführung bis zu 200 Euro im Jahr.

Ein Kontowechsel kann sich also allemal auszahlen und funktioniert heutzutage so leicht wie noch nie: In wenigen Minuten können Sie online ein neues Konto eröffnen und die Bank kümmert sich um alles Weitere. Ihre Zahlungspartner werden verständigt und Daueraufträge sowie Lastschriften ziehen sicher auf das neue Konto mit. Im Online-Vergleich für Girokonten können Sie mit wenigen Klicks nach Ihrem Bedarf Angebote vergleichen und so ganz einfach beim Konto sparen.

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